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Projektleitfaden Software-Ergonomie

Arbeitsfeld "Software-Ergonomie"
 
Dass ergonomisch gestaltete Software nachweisbare Vorteile erbringt, ist unbestritten:
  • Aus Sicht des Benutzers werden psychische und physische Belastungen minimiert und damit vorzeitige Ermüdung sowie gesundheitliche Beeinträchtigungen vermieden. 
  • Sie führt zu einer geringeren Fehlerquote, höherer Motivation der Mitarbeiter und geringeren Schulungs- und Betreuungskosten. 

  • Und für den Software-Hersteller erhöht sie die Attraktivität des Produkts und damit dessen Marktchancen.

Obwohl die Grundsätze der Software-Ergonomie durch die Bildschirmarbeitsverordnung rechtlich bindende Anforderungen sind, verstoßen viele Software-Produkte nach wie vor gegen grundlegende software-ergonomische Gestaltungsgrundsätze.

Um hier zu einer Verbesserung beizutragen, wurde ein neuer "Projektleitfaden Software-Ergonomie" gemeinsam von sovt (Lothar Bräutigam) und der Ergonomieberatung Wolfgang Schneider im Auftrag der TechnologieStiftung Hessen entwickelt. Der Leitfaden steht zum kostenlosen Download bereit und kann auch als Broschüre bestellt werden.

Projektleitfaden Software-Ergonomie.

Autoren: Lothar Bräutigam, Wolfgang Schneider.

ISBN 3-936598-43-6. 
Hg.: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung. Wiesbaden 2003

[Mehr:]  www.ergonomie-leitfaden.de 

Projektleitfaden "Software-Ergonomie"

 

Benutzorientierte Software-Entwicklung

 
Sucht man nach Ursachen der mangelhaften Umsetzung software-ergonomischer Anforderungen, so sind vor allem die unzureichende Planung und Durchführung von Software-Entwicklungsprozessen zu nennen. Stichwörter:
  • fehlende oder unzureichende Anwenderbeteiligung,
  • kein Prototyping sowie

  • ein aus ergonomischer Sicht ungeeignetes Vorgehensmodell. 

Ausgehend von der Norm DIN EN ISO 13407 mit dem Titel "benutzerorientierten Gestaltung interaktiver Systeme" (1999) beschreibt der Projektleitfaden möglichst konkret, wie ein Software-Entwicklungsprojekt auszurichten ist und welche Aktivitäten in dessen Verlauf erforderlich sind, um die ergonomische Qualität der zu entwickelnden Software zu gewährleisten. Er basiert auf den Grundsätzen eines Vorgehensmodells mit 

  • sich wiederholenden Design- und Beurteilungszyklen,
  • Prototyping und einer 

  • effektiven, frühzeitigen Anwenderbeteiligung.

 

Zielgruppe des Leitfadens

 
Der Leitfaden wendet sich primär an Projektverantwortliche und Projektleiter, die für die Konzeption und Durchführung eines Software-Entwicklungsprozesses zuständig sind. 

Die ersten vier Kapiteln der Broschüre bilden auch für Betriebs- und Personalräte ein geeignetes Hilfsmittel, ihren Einfluss bei der Organisation von Software-Entwicklungsprozessen geltend zu machen.

[Mehr:]  www.ergonomie-leitfaden.de 

 
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